Links für Flüchtlinge und Migranten in Bochum
und interessierte deutschsprachige Helfer
(Noch Übersetzer gesucht für Persisch/Farsi (neu))

Helpfull links for refugees in Bochum / Liens utiles pour les réfugiés à Bochum

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Hinweis: Das Netzwerk agiert und informiert tagesaktuell auf
www.facebook.com/netzwerkwohlfahrtstrasse

Die Seite dort ist auch ohne Facebookanmeldung lesbar.

Hier finden Sie auf einer Seite nur einige statische Informationen zu "Was wir suchen - was wir bieten". Wir wollen Flüchtlingen helfen und dabei nicht viel Zeit und Geld für superdesignte Internetseiten ausgeben. Deshalb ist diese Seite bewusst so gestaltet, dass sie für uns ganz einfach und auf kurzen Zuruf zu pflegen ist. Information geht klar vor Design!

Nutzen Sie die Schnellnavigation oder scrollen Sie einfach nach unten.

Impressum: www.st-johannes-bo/impressum

Email: info@nw-f.de
(Betreuer: Michael Klüter und Jörg Kuper)

Stand der Informationen: 28.08.2016

Schnellnavigation  
Sach-/ Geldspenden Tipps / Hinweise
Sachspendeninfo (Möbel, Bekleidung, Fahrräder...) Vollmachten für Helfer neu 21.5.16 Hauptamtliche in der Unterkunft
Lernbücher spenden FAQ Gesundheit für Helfer neu 22.5.16 Ehrenamtskoordination der Stadt Bochum
Geldspenden Traumatisierte u.a. Flüchtlinge Flyer: Ehrenamtliche Flüchtlinghilfe (Caritas Köln)
Wohnungen Flyer: Basisinfo "Das Asylverfahren" Online-Wörterbücher gratis
  Versicherungsfragen für Helfer FAQ Netzwerk aufbauen und koordinieren
Zeitspenden Girokonto / Zusatzprodukte neu 12.07.16  
Cafe lysA Info Sozialleistungen Asylbewerber/Deutsche  
Helfen rund um die Wohlfahrtstraße Brandschutzhinweise neu 05.06.2016  

Aktuell

...


Grundsätzliche Erreichbarkeit der Hauptamtlichen der Wohlfahrtstraße

Montag / Mittwoch / Freitag: 09:00 - 13:00 Uhr

Donnerstag: 09:00 - 12:00 und 13:00 - 17:00 Uhr

Bitte beachten Sie, dass die Sozialarbeiter/innen sich vorrangig um die Belange der Flüchtlinge zu kümmern haben und deshalb auch während dieser Sprechzeiten nicht immer auf ihren Bürostühlen sitzen, um Telefonanrufe entgegenzunehmen oder Besucher von außerhalb zu empfangen. Verwenden Sie deshalb ggfls. Emails zur Terminvereinbarung und beschreiben Sie Ihren Wunsch beeits im Betreff kurz und aussagekräftig.

Kontakt:

Frau Konietzny, Kornelia, kkonietzny@bochum.de

Frau Cihangir, Sedef, scihangir@bochum.de

Frau Hildebrandt-Sochor, Indra, ihildebrandt-sochor@bochum.de

alle: Tel. 0234 604 9504



Begegnungen für Einsteiger, Fortgeschrittene und Flüchtlinge

Begegnungs-Café
"Café lysA"

Immer am 1. und 3. Montag eines Monats

von 18:00 - 20:00 Uhr in den Räumen der Jugendbegegnungsstätte von DJK Teutonia Ehrenfeld, Wohlfahrtstraße 15, am Sportplatz.

Eingeladen und willkommen sind alle, die in ungezwungener Atmosphäre in Kontakt zu Flüchtlingen und/oder anderen Helfern und Aktiven kommen möchten. Wer sich nicht scheut, Menschen zu begegnen und seinen Mund zum Sprechen zu öffnen, aber auch bereit ist, notfalls mit Händen und Füßen Kauderwelsch zu reden, der dürfte es kaum anderswo leichter haben, in Kontakt zu kommen! mehr

P.S.: Wer das Team vergrößern möchte?
Einfach reinkommen und Hilfe anbieten!


Jeden 3. Donnerstag im Monat um 18:30 Uhr beim offenen flüchtlingspolitischen Treffen in der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrates NRW e.V. in der Wittener Straße 201, 44803 Bochum.

Lernbücher gesucht
"Deutsch für Ausländer"

Um die deutsche Sprache zu lernen, nehmen Flüchtlinge an ehrenamtlich erteilten Deutschkursen teil. Im Netzwerk organisiert dies ehrenamtlich Ximena León, nachdem das mit EU-Mitteln geförderte Projekt Xenos am 30.06.15 ausgelaufen ist.

Sie bittet: Die Teilnehmer brauchen dafür Lernbücher und Taschenwörterbücher, die sie in den Kursen ausleihen können.

Unser Dorfbuchladen, "Die Leseinsel",

Leseinsel Jürgen Riering e. K., Brenscheder Str. 60a, 44799 Bochum, im Kirchviertel Wiemelhausen,


weiß, was wir jeweils suchen - kommen Sie dort vorbei, suchen Sie eines der Bücher von der jeweils aktuellen Liste, zahlen ab € 12,00 für ein Lehr- oder Wörterbuch. Er bestellt und liefert direkt an uns.

Kontakt:
Ximena León, ximena@nw-f.de (Fragen zu den Kursen)
Michael Klüter, michael@nw-f.de (Fragen zur Buchspendenabwicklung)


Ehrenamtskoordination für ganz Bochum

Die Stadt Bochum hat seit dem 01.03.2015 eine neue Mitarbeiterin, Frau Nadine Meyer, eingestellt, die das ehrenamtliche Engagement Bochumer Bürger und die Bedarfe von Flüchtlingen in ganz Bochum koordiniert und vermittelt. Inzwischen finden sich alle Hinweise und entsprechende Formulare für die Kontaktaufnahme auf der Internetseite der Stadt.

  1. Stadt Bochum, Koordinierungsstelle für Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

  2. Bedarfsliste für Bochum: http://fluechtlingshilfe-bochum.de/aktueller-bedarf/

FAQ zur Organisation eines Hilfe-Netzwerkes

Bitte wenden an

Bernd Vössing, Email: bernd@nw-f.de


Hilfsgüter

Sachspenden

Es gibt in der Wohlfahrtstraße keine Lager- und damit auch keine sinnvollen, gerechten Verteilmöglichkeiten! Bitte keine Sachspenden z.B. in Säcken einfach vor die Tür stellen!

Sofern in Einzelgesuchen hier oder auf Facebook keine andere Adresse angegeben ist, richten Sie Ihre Angebote bitte an

Stadt Bochum, Koordinierungsstelle für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe, Nadine und Anna Karolina Meyer, fluechtlingshilfe@bochum.de , siehe oben

Bedenken Sie bitte zudem:

Es gibt neben Flüchtlingen auch noch andere Bedürftige in Deutschland. Deshalb sind die folgenden, für alle - Flüchtlinge und notleidende Deutsche - zugänglichen Annahmestellen die besten Orte für die Abgabe von Sachspenden!


Kleiderspenden nehmen auch an:

Caritas Bochum/Wattenscheid:
http://www.caritas-bochum.de/81555.html

Caritas Sammelstelle der Gemeinde St. Paulus/St. Martin, Am langen Seil 120:
http://www.stpaulusbochum.de/gruppen-verbaende/kleiderkammer
Annahme: mittwochs 15 bis 16 Uhr
Ausgabe: freitags 15 bis 16 Uhr

Kleiderkammer im evangelischen Thomaszentrum, Girondelle 82, mehr
Mittwochs ab 15:00 Uhr,
Tel: 0234 / 38 05 68
nicht in den Schulferien

DRK:
http://drk-bochum.de/angebote/hilfen-in-der-not/kleiderkammern.html

Bodo, Obdachlosen-Initiative:
Jahreszeitgemäße Kleidung, Schuhe, Schlafsäcke, Decken, Bettzeug.
Anlaufstelle Bochum / Vertrieb / Sachspendenannahme
Stühmeyerstraße 33, 44787 Bochum,
Zentrales Tel.: 0231 – 950 978 0
Mo. – Do. 10 – 13 Uhr
Fr. 14 – 17 Uhr

Projekt "Kleiderschrank" Herz Jesu Bochum-Werne
(Caritaskreis Herz Jesu), Boltestr. 33 (altes Pastorat), 44894 Bochum
Geöffnet letzter Freitag im Monat ab 12.30 Uhr

Kleiderkammer für Flüchtlinge in Bochum-Langendreer
(Caritaskreise St. Marien & St. Bonifatius in Koop. mit dem Netzwerk Flüchtlinge in Langendreer.)
Alte Bahnhofstraße 182 a, 44892 Bochum (Altes Pfarrhaus St. Marien / Seiteneingang - Zufahrt über Lünsender Straße)
Annahme:
Montag: 18.00 bis 20.00 Uhr
Mittwoch:10.00 bis 12.00 Uhr
Ausgabe:
Montag: 10.00 bis 12.00 Uhr
Donnerstag: 16.00 bis 18.00 Uhr
Freitag & Samstag:10.00 bis 12.00 Uhr
In den Sommerferien geöffnet nur samstags, 10:00 - 12:00 Uhr

Kleiderkammer für Flüchtlinge in Bochum-Harpen ("Bürgerzentrum Amtshaus Harpen" in Koop. mit der kath. Kirchengemeinde + CKD Heilig Geist)
Harpener Hellweg 77, 44805 Bochum
Donnerstag, 15.00 bis 17.00 Uhr

Kleiderkammer für Flüchtlinge in Wattenscheid - Eppendorf
Ehem. Pfarrhaus, Waldstr. 14, 44869 Bochum, neben Heinrich - Peters- Haus (Gemeindezentrum der kath. Kirchengemeinde St. Theresia)
Donnerstag, 10:00 - 12:00 Uhr

Kleiderkammer für Flüchtlinge in Altenbochum und Laer
(Ökumenisches Projekt der Liebfrauengemeinde Altenbochum/Laer und der Evangelischen Gemeinde Altenbochum/Laer)
Über der Turnhalle der ehemaligen Montessorischule, Liebfrauenstr. 10
Kleiderkammer@lahari.de Telefon: 0176 429 08 995
Annahme: mo 9:30-11:30, do 18:00-20:00
Ausgabe: dienstags 16:00-18:00 und samstags 10:00-12:00


Gut erhaltene Möbel, Haushaltsgeräte

nehmen auch folgende Stellem und Secondhand-Läden, die von Flüchtlingen bei Bedarf aufgesucht werden:

  • M2 VIA Bochum e.V., Tel: 0234 9554166. Mitarbeiter schauen sich Möbel und Haushaltsgeräte an (keine Röhrenfernseher) und holen sie dann ggf. ab. Verkauf im Laden, 44805 Bochum-Harpen, Harpener Feld 14, Mo-Fr u. 1.Sa im Monat 10.00-16.30 Uhr, Do bis 18.00 Uhr.
    Email: m2@via-bochum.de

  • sOKa Das soziale Kaufhaus (Hamme)
    Dorstener Str. 163, 44809 Bochum-Hamme,
    Tel: 0234 3383654

  • Wattenscheider Tafel
    Laubenstr. 19, 44866 Bochum-Wattenscheid,
    Tel: 02327 328597 (auch Transport und Bekleidung)

  • Möbel-Walze
    (Wittener Gesellschaft für Arbeit- und Beschäftigungsförderung)
    Kreisstr. 128, 58454 Witten;
    Tel: 02302 698151

  • Bodo Obdachlosen-Initiative
    (Taschen, Rucksäcke, Haushaltsgegenstände: (Geschirr, Besteck, Töpfe, Gläser usw.), Küchen-Kleingeräte (Toaster, Kaffeemaschinen usw.), Elektroartikel (z.B. TV (Röhre nach Anfrage), Abspielgeräte), Lampen, Uhren, Schmuck, Dekoartikel, Spielzeug)
    Anlaufstelle Bochum / Vertrieb / Sachspendenannahme
    Stühmeyerstraße 33, 44787 Bochum,
    Zentrales Tel.: 0231 – 950 978 0
    Mo. – Do. 10 – 13 Uhr
    Fr. 14 – 17 Uhr


Fahrräder

Da es keine ständige "Reparaturtruppe" in der Wohlfahrtstraße gibt, können nur fahr- und bremsbereite Räder angenommen werden, ansonsten ist die Gefahr zu groß, dass Ersatzteile zu teuer werden oder Reparaturen nur in einer Fachwerkstatt möglich sind, die sich die Flüchtlinge nicht leisten können..

An der Fahrradstation am Hauptbahnhof besteht die Möglichkeit, kleine Reparaturen an Rädern, die gespendet werden sollen, durchführen zu lassen. Siehe hier mehr.

Intakte Räder bieten Sie bitte direkt der Sozialarbeiterin, Frau Cihangir, in der Unterkunft an. Sie führt eine Liste von Interessenten aus der Unterkunft und kann so fair verteilen. Bitte nicht einfach zur Wohlfahrtstraße bringen.
Email: scihangir@bochum.de

 

Bücherspenden

Bodo schafft damit Stellen für Obdachlose!
www.bodoev.de/buecher-schaffen-stellen.html


Wohnungen

Sie können eine Wohnung zum privaten Bezug durch einzelne Flüchtlinge oder eine Flüchtlingsfamilie anbieten, die aus einem Übergangsheim ausziehen darf?

Das Wohnungsmanagement in Bochum haben übernommen:

"Flüchtlinge privat aufnehmen"
Eine Handreichung von ProAsyl


Geldspenden

Unser vorrangiges Ziel sind nicht Geld- sondern Zeitspenden!

Manchmal geht es aber auch nicht ganz ohne Geld - für Material zum Spielen/Basteln, vielleicht demnächst Raummieten, und manchmal auch eine kleine Barsoforthilfe für einen Flüchtling. Vieles bezahlen die Helfer unbürokratisch einfach mal eben selbst - dafür ein ganz dickes Dankeschön!

Da wir in die Planung für ein Sommerfest eingestiegen sind, können wir dafür natürlich auch Geldspenden benötigen:

Spendenkonto:
Evangelische Kirchengemeinde Bochum-Wiemelhausen
IBAN: DE27 430 500 01 00 18307678
Sparkasse Bochum, BIC WELADED1BOC
Zweck: "Netzwerk Wohlfahrtstraße Flüchtlingshilfe" !

Zusätzlich weisen wir weiterhin auf zwei Organisationen hin, die in unserem Netzwerk für die Flüchtlinge hervorragende und unerlässliche Arbeit leisten, sich durch Spenden finanzieren müssen, aber vielen völlig zu Unrecht unbekannt sind:

Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. mehr
Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V.
Sparkasse Bochum
IBAN: DE 04 4305 0001 0024 4013 41
BIC: WELADED1BOC

WorldBeatClub - Tanzen und Helfen e.V. mehr
Kto.-Nr. 3417433
BLZ 43050001
IBAN DE63 4305 0001 0003 4174 33
BIC WELADED1BOC
Sparkasse Bochum

 

Wo man aktuell als Helfer/in rund um die Wohlfahrtstraße mitmachen kann

Eine kleine Vorbemerkung:

Bei allen unten aufgeführten Aufgaben ist niemand verpflichtet zu helfen und sich für das Eine oder Andere zu melden. Einige der Tätigkeiten werden über Doodle koordiniert, in die sich einträgt, wer einen Termin übernimmt. Damit das funktioniert, muss es Ehrensache sein, die Zusage auch einzuhalten und den/die anderen Helfer (und Flüchtlinge) am Termin nicht hängen zu lassen!

Einfach mitmachen:

  • Speed Talking
    Einmal im Monat besteht die Möglichkeit in kurzen Gesprächen erste Kontakte mit Flüchtlingen zu knüpfen.Ort: Gemeindezentrum St. Albertus Magnus, Königsalle 171, 44799 Bochum
    Die Termine werden stets rechtzeitig auf www.facebook.com/netzwerkwohlfahrtstrasse bekannt gemacht.
    Ton-Bericht von Funkhaus Europa (WDR) hier
    Kontakt: ximena@nw-f.de

  • United Voices
    Singen Sie mit beim neuen gemischten Chor des Schauspielhauses Bochum für Menschen aller Nationen!
    Unter der Leitung der erfahrenen Stimmbildnerin und Gesangslehrerin Ulrike Schubert treffen sich sangesfreudige Menschen jeglichen Alters, Geschlechts und aller Nationalitäten, um gemeinsam zu singen – eigene und fremde Lieder, Hoch-, Pop- und Volkskultur, laut und leise, falsch und (meistens) goldrichtig.
    Immer dienstags, 19:30 Uhr, im kleinen Proberaum des Jungen Schauspielhauses Bochum, Humboldtstraße 40, 44787 Bochum
    Kontakt:
    schauspielhaus@bochum.de

  • Falun Gong für Nachbarn und Flüchtlinge
    Ab jetzt immer montags von 18:30 Uhr bis 20.30 Uhr findet im Gemeindezentrum St. Albertus Magnus eine Falun Gong Meditation statt. Wer ein wenig zur Ruhe kommen möchte, kommt einfach mit einer Übungsmatte vorbei. Der Kurs ist kostenlos.
    Ort: Gemeindezentrum St. Albertus Magnus, Königsallee 171, 44799 Bochum
    (SAM)
    Kontakt: Katarina Wagner, mobil 0157 7319 7512

  • XIMBA und ZUMBA® (DJK Teutonia Ehrenfeld)
    Gemeinsam mit Flüchtlingen einmal in der Woche tanzen und sich bewegen in einer Bochumer Sporthalle.
    Kursbeitrag für Nichtflüchtlinge ab € 60/Jahr. Flüchtlinge sponsort Teutonia. Der Einstieg ist jederzeit möglich! mehr
    Kontakt: info@djk-ehrenfeld.de

  • Radtouren
    mit kleinen Flüchtlingsgruppen (ein bis drei Personen) durch Bochum ausdenken und anführen. Es gibt keinerlei Vorgaben, Termine können nach eigenen Möglichkeiten gewählt werden. Gedacht ist das Ganze wie eine Verabredung unter Freunden: "Hast du gleich/morgen Zeit und Lust auf eine kleine Ausfahrt?"
    Organisation und Kontakt:bettina.beeftink@gew-nrw.de

  • "Musik verbindet" -
    Trommelkurse gemeinsam mit Nachbarn und Bewohnern. Gerne eigene Musikinstrumente mitbringen! Oft entwickeln sich spontane Sessions daraus. Jeden 2. Montag ab 18 Uhr mit dem
    WorldBeatClub Tanzen und Helfen e.V.
    Kontakt: Meri Pecenkovic, mp@worldbeatclub.org

  • Cafe lysA
    siehe hier

Aktiv Zeit spenden:

  • Lauftreff-Koordinator/in
    Weil unsere erfahrene Koordinatorin Verena über den Sommer aus beruflichen Gründen verhindert ist, finden Lauftreffs nur nach persönlicher Verabredung statt. Wer die Koordination und "Annimation" einmal in der Woche übernehmen möchte, melde sich bitte bei
    Kontakt: michael@nw-f.de

  • Backwarenspenden-Transporte
    Eine Bochumer Bäckerei in der Innenstadt stellt uns am Samstagabend die restlichen Backwaren für die Flüchtlinge in der Wohlfahrtstraße zur Verfügung. Sie müssen nur abgeholt werden. Zeitbedarf etwa 1 Stunde am Samstagabend zwischen 19:30 und 20:30 Uhr für den Transport und verteilung mit Hilfe von Bewohnern. Die Gruppe der Helfer/innen sucht Verstärkung, damit niemand jeden Samstag Dienst tun muss. Eigener PKW ist sinnvoll, aber nicht Bedingung!
    Kontakt:
    svwieck@gmx.de (Sebastian)

  • Nachilfe für "unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" (16-18 Jahre) in Bochum gesucht. Zeitaufwand ca 1 - 1,5 Std. pro Woche, vorrangig zum Aufholen des Schulstoffs Deutsch, Englisch und Mathe. Die Treffen finden in der Wohnung des Jugendlichen oder in der VHS statt. Für die Stiftung Overdyck betreut Nele Kuhlmann die Facebookgruppe, in der der Unterricht koordiniert wird.
    Kontakt: nele.kuhlmann@posteo.de und
    Facebookgruppe: "Nachhilfe für Bochumer umF"

  • Kümmerer w/m gesucht,
    die sich nach dem Umzug von Flüchtlingen in Privatwohnungen in Bochum als Ansprechpartner mehr oder weniger regelmäßig - eben wie gute Nachbarn - um die weiteren Bedürfnisse und die Integration der Umgezogenen kümmern und helfend oder organisierend im neuen Umfeld zur Seite stehen.

    Gern gesehen sind natürlich auch handwerkliche Fähigkeiten bei der Einrichtung von Wohnungen.
    Kontakt: christine.diem@caritas-bochum.de und
    Sabine
    blobner-bausch@diakonie-ruhr.de

  • Senioren als Paten für Flüchtlinge
    Die Seniorenbüros in Bochum starten unter dem Logo "Miteinander - Füreinander" eine Initiative zur Vermittlung von Pat/inn/en für Flüchtlinge und Flüchtlingsfamilien.
    Auftaktveranstaltung: 20.05.2016, 18:00 - 19:30. Pariser Str. 4-6, über dem "Welt-Laden der Pauluskirche.
    Kontakt: 0234-92786390, Seniorenbüro Mitte
    www.seniorenbuero-bochum.de
  • Unterrichtspate in einer Schule
    Flüchtlingskinder unterliegen der Schulpflicht, egal, wie gut sie deutsch sprechen. Der IFAK e.V. sucht deshalb ständig HelferInnen, die Zeit und Interesse haben, sich mit einzelnen Flüchtlingskindern parallel zum Unterricht in einem Nachbarraum ehrenamtlich zu beschäftigen (Bücher anschauen, sprechen, lesen ...). Erforderlich ist Zeit am Vormittag, schon regelmäßig, von einmal die Woche 2-3 Stunden bis täglich - je nach den persönlichen Möglichkeiten.

    Kontakt: Karin Pluta pluta@ifak-bochum.de

  • Studierende der RUB können sich der Studentischen Flüchtlingshilfe (RUB) anschließen, die zu bestimmten Sprechzeiten in der Wohlfahrtstraße und inzwischen auch anderen Unterkünften sowie außerhalb der Spechzeiten Unterstützung bei Formularen und Wohnungssuche sowie bei Bedarf Begleitung bei Ämter- und Arztbesuchen anbietet.
    http://www.ruhr-uni-bochum.de/fluechtlingshilfe/
    Kontakt: sarah.maetzig(at)rub.de oder konrad.dabrowski(at)rub.de

  • Lehrer, die ehrenamtlich "Deutsch als Fremdsprache" erteilen können/möchten. Siehe auch unten "Online Wörterbücher"
    Kontakte:
    Ximena León, ximena@nw-f.de
    Kommunales Intergationsbüro, MNoffke@bochum.de

    Evangelische Kirchengemeinde, Martin Röttger
    roettger-bochum@arcor.de

  • Deutsch lernen im direkten Gespräch
    Für Flüchtlinge, die in Deutschkursen erste Deutschkenntnise erworben haben suchen wir Menschen, die sich etwas Zeit nehmen, mit ihnen im direkten Gespräch "zu quatschen", Inhalt solcher Gespräche kann zum Beispiel ein kleiner Zeitungsartikel sein, der gelesen und erklärt wird. Zeit und Ort sprechen Sie jeweils persönlich ab. (Siehe Facebook-Post vom 11.02.2016) Das Kennenlernen findet zum Beispiel beim "Speed-Talking" statt. (Siehe Facebook-Post vom 26.02.2016)
    Kontakt: Ximena León, ximena@nw-f.de

  • Abendliches einstündiges offenes Spielangebot für Kinder. Durchschnittlich 35 ehrenamtliche Helfer öffnen in 2er- oder 3er-Teams allabendlich für eine Stunde den kleinen Gemeinschaftsraum in der Unterkunft für die Kinder zum ungezwungenen Spielen entweder mit den vorhandenen Spielsachen oder Gesellschaftsspielen. Gebraucht werden "ordnende" aber kinderliebende Hände. Die Termine werden in einer versteckten Facebookgruppe und Doodle organisiert. Ein Facebook-Profil ist deshalb zwingend erforderlich.
    Ab sofort wieder täglich von 19:00 bis 20:00 Uhr)
    Bitte nicht einfach hingehen!
    Kontakt: michael@nw-f.de


  • Sie können eine Arbeitsstelle in den Bereichen Gastronomie, Lager, IT oder Helfertätigkeiten anbieten?
    Kontakt: Ximena León, ximena@nw-f.de

  • Oder bieten Sie die Stelle, die Sie anbieten können, auf

    www.workeer.de


    oder

    www.jobbörse.de (Alt.: https://www.xn--jobbrse-d1a.de/)

    an.

    Oder https://www.arbeitsagentur.de


  • Kleiderkammer-Besuchshelfer/in
    Zurzeit gibt es genug Helfer. Danke an alle, die sich gemeldet haben und mittun!

Nichts für Sie dabei?

Hier gibt es mehr Möglichkeiten, Flüchtlingen in Bochum zu helfen:

Fluechtlingshilfe-Bochum.de


Vollmachten für Helfer

Wegen der Nachfragen von Helfer/inn/en und Pat/inn/en, die sich direkt um einen bestimmten Flüchtling kümmern, wegen deren gelegentlichen oder häufigen Probleme mit Ämtern, mit denen die Schützlinge zu tun haben, wird aktuell folgender Vollmachtstext in den verschiedenen Netzwerken angeboten, den die Schützlinge unterschreiben sollen, um den Betreuer/inn/en die Möglichkeit zu geben, sich direkt mit den diversen Behörden zu auseinanderzusetzen:

Vollmacht

Ich, .............(Name, Anschrift, ggfls. Registrierungsnummer/Ausweisnummer)...... bevollmächtige Herrn/Frau ................... (Name, Anschrift, GebDat) .................... zur außergerichtlichen Vertretung gegenüber allen Behörden. Die Vollmacht gilt insbesondere für die Vertretung gegen das BAMF, dem Amt für Soziales und Wohnen, dem Jugendamt, dem Ausländeramt. Sie berechtigt zur Regelung aller mich betreffenden Angelegenheiten.

(Ort, Datum) ...................., …………………………………………….

Beachten Sie bitte zunächst, dass bei dieser Form der Vollmacht der Sachbearbeiter der Behörde nur glauben kann, dass die Unterschrift auch wirklich echt ist und vom Schützling stammt. Wenn Sie ohne Schützling auftreten wollen, empfiehlt sich also, dass eine "Öffentliche Stelle" mit Siegel/Stempel die Echtheit der Unterschrift mindestens bezeugt, vielleicht sogar amtlich beglaubigt.

Aber! Wer sich solch eine Vollmacht vom Schützling unterschreiben lässt, sollte folgendes bedenken:

  • In Deutschland sind Rechtsdienstleistungen, also auch die Vertretung in rechtlingen Dingen vor Behörden usw, nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) grundsätzlich Rechtsanwälten vorbehalten und anderen verboten! Es gibt gewisse Ausnahmen im familiären, nachbarschaftlichen Bereich und engen Freundeskreis für unentgeltliche Rechtsdienstleistungen. (§ 6 RDG, siehe www.gesetze-im-internet.de). Verstöße gegen das RDG führen zur Nichtigkeit der Vollmacht, was eventuelle Handlungen, die für einen Schützling mit einer solchen Vollmacht vorgenommen wurden, ebenfalls nichtig macht. Vorsicht also bei der Abgabe von Willenserklärungen gegenüber Dritten, gerade Behörden. Zum Beispiel vom Vertreter unterzeichnete Anträge oder Widerspüche könnten später als unwirksam und dann verspätet zurückgewiesen werden, u.U. mit sehr nachteiligen Folgen für den Schützling.

  • Unter Umständen könnten Anwälte, die von der Verwendung solcher Vollmachten Kenntnis erlangen, den Verwender kostenpflichtig abmahnen. Das mag man moralisch für verwerflich halten, hier geht es aber umGeld und wie ein Richter das am Ende beurteilt/beurteilen muss, ist nicht gesichert.

  • Wer mit einer solchen Vollmacht gegenüber einer Behörde als Vertreter/in auftritt, ist sofort auch Zustellungsbevollmächtigte/r für alles, was die Behörde dem Schützling zukommen lassen möchte. Das können durchaus unangenehme Bescheide mit Fristen sein, die zu laufen beginnen, sobald die Zustellung an den Bevollmächtigten erfolgt ist - egal, ob die/der gerade eine Möglichkeit hat, den Schützling zu erreichen und zu informieren. Stellen sie sich vor, Ihnen wird die Ausweisungsverfügung zugestellt.

Wer diese Risiken nicht eingehen und einfach nur als Gesprächspartner akzeptiert werden möchte, könnte sich vom Schützling folgenden Text unterschreiben und von einer Öffentlichen Stelle bezeugen lassen:

Bestellung als persönlicher Beistand

Ich, .............(Name, Anschrift, ggfls. Registrierungsnummer/Ausweisnummer)...... bestimme Herrn/Frau ...................(Name, Anschrift, GebDat) .................... zu meinem persönlichen Beistand für (folgende/alle Angelegenheiten) mit Dritten, insbesondere Behörden, Kreditinstituten, Ärzten, Vertragspartnern usw..

Ich erlaube und beauftrage diese (bestimmte / alle) Dritten, meinem Beistand alle Fragen zu beantworten, und entbinde sie in diesem Zusammenhang von jeglichem Datenschutz, Bankgeheimnis oder sonstiger Schweigepflicht.

Mein Beistand ist nicht bevollmächtigt, Zustellungen für mich entgegen zu nehmen.

(Ort, Datum) .............................., ...............................(Unterschrift)............

Die Echtheit der Unterschrift wird hiermit bezeugt.

(Ort, Datum) ..........................., .............(Zeugnis öffentliche Stelle, Siegel).............

Diese Erklärung geht sehr weit, wenn der Schützling so viele Rechte nicht geben möchte, kann man an den entsprechenden Stellen statt "alle Angelegenheiten" natürlich nur bestimmte aufführen.

Hinweise von: Michael Klüter, 21.05.2016

 


Gesundheitsfragen und Impfschutz für Helfer
Antworten des Gesundheitsamtes vom 19.05.2016

Frage: Gibt es durch die Flüchtlinge eine Zunahme an meldepflichtigen Krankheiten?
Antwort: Es gibt keine erhöhte Zahl an Infektionskrankheiten bei den Flüchtlingen im Ver-gleich zur übrigen Bochumer Bevölkerung. Lediglich der Anteil an Tuberkulose ist leicht erhöht. Das erklärt sich dadurch, dass bei den neu ankommenden Geflüchteten konkret danach gesucht wird, bei der ansässigen Bevölkerung nicht.

Frage: Wie ist der Impfstatus der Flüchtlinge?
Antwort: Der Impfstatus ist stark vom Herkunftsland abhängig. Bei Aufnahme in ein Zentrales Erstaufnahmelager wird der Impfstatus erfragt. Zur Vervollständigung des Impfschutzes bietet das Bochumer Gesundheitsamt regelmäßig Impftermine in den Flüchtlingsunterkünften an. Das Ziel ist, die Geflüchteten in das vorhandene medizinische Versorgungssystem zu integrieren. Deshalb rät das Gesundheitsamt den Flüchtlingen, ggf. noch fehlende Impfungen vom Hausarzt nachholen zu lassen. Im Allgemeinen nehmen die Flüchtlinge die Impfangebote gerne an, obwohl es auch für Flüchtlinge keine Verpflichtung gibt, sich impfen zu lassen.

Frage: Welcher Impfschutz wird Ehrenamtlichen empfohlen?
Antwort: Für Personen, die beruflich oder als ehrenamtliche Helfer direkten Kontakt mit Asylsuchenden haben, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Kinderlähmung (Polio), Keuchhusten (Pertussis), Ma-sern/Mumps/Röteln (nach 1970 Geborene), Influenza (in der Saison), Hepatitis A und B. Der Hausarzt kann anhand des Impfpasses den individuellen Impfschutz überprüfen.

Frage: Werden die hygienischen Bedingungen in den Flüchtlingsunterkünften regelmäßig überprüft?
Antwort: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes überprüfen regelmäßig die Flüchtlingsunterkünfte. Das gilt nur für Gemeinschaftsunterkünfte, nicht für Wohnungen.

Frage: Vorbeugende Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckung.
Antwort: Für den individuellen Schutz helfen neben den empfohlenen Schutzimpfungen hy-gienische Basismaßnahmen. Dazu zählt an erster Stelle das Händewaschen. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen schützt vor Infektionen. Nach dem Toilettengang und nach dem Umgang mit Körpersekreten sollten die Hände gründlich mit Seife gewaschen werden. Ebenso ist das Händewaschen vor dem Umgang mit Lebensmitteln notwendig. Dabei sollen in Gemeinschaftseinrichtungen Flüssigseife sowie Einmalhandtücher verwendet werden. Das hygienische Niesen und Husten trägt zusätzlich dazu bei, Krankheitserreger möglichst wenig zu verbreiten (nicht die Hand vor den Mund halten, sondern den Ellbogen). Auch das regelmäßige Lüften der Räume trägt zum Infektionsschutz bei. Darüber hinaus gibt es als allgemeine Schutzmaßnahme einrichtungsspezifische Desinfektions- und Reinigungspläne (als Bestandteil des Hygieneplans).

Frage: Verhalten nach Bestätigung einer meldepflichtigen Erkrankung?
Antwort: Das Verhalten hängt davon ab, um welche Erkrankung es sich handelt. Das Bo-chumer Gesundheitsamt hat einen Musterhygieneplan für Flüchtlingsgemeinschaftsunterkünfte zur Verfügung gestellt. Zu einigen häufiger auftretenden Infektionskrankheiten gibt es dort Hinweise zu den notwendigen Hygienemaßnahmen. Diese dienen der schnellen Information aller Beteiligten vor Ort und versetzen die Einrichtungen in die Lage, sich auf verschiedene Situationen vorbereiten zu können. Beim Eingang einer meldepflichtigen Erkrankung ermittelt das Gesundheitsamt die relevanten Daten. Je nach Einzelfall nimmt es Kontakt mit den Kontaktpersonen bzw. mit der Gemeinschaftsunterkunft auf, um diese individuell zu beraten und die nötigen Hygienemaßnahmen zu veranlassen.


Brandschutz-Hinweise

Hauke Erichsen, Beauftragter für Brandschutzerziehung und -aufklärung der Feuerwehren im Amt Mittelangeln, Schleswig-Holstein, hat sich in den vergangenen Monaten dankenswerterweise viel Arbeit mit der Erstellung von Flyern zum Brandschutz für Flüchtlinge und Migranten gemacht. Bei einigen Übersetzungen war ihm unsere Studentische Flüchtlingshilfe der RUB behilflich.

Jetzt stehen die Flyer in folgenden Sprachen zur Verfügung:

deutsch: http://www.nw-f.de/Brandschutz/Flyer-Deutsch.pdf
arabisch: http://www.nw-f.de/Brandschutz/Flyer-Arabisch.pdf
albanisch: http://www.nw-f.de/Brandschutz/Flyer-Albanisch.pdf
englisch: http://www.nw-f.de/Brandschutz/Flyer-Englisch.pdf
französisch: http://www.nw-f.de/Brandschutz/Flyer-Franzoesisch.pdf
kurmanci: http://www.nw-f.de/Brandschutz/Flyer-Kurmanci.pdf
persisch: http://www.nw-f.de/Brandschutz/Flyer-Persisch.pdf

Herzlichen Dank nach Mittelangeln dafür, dass wir die Hinweise nutzen und verbreiten dürfen!

Falls Bochumer Feuerwehren sich mit dem Thema engagieren möchten, es gibt für Schulungen auch Powerpointpräsentationen, die Hauke uns gerne zur Verfügung stellt!



Begegnung mit traumatisierten geflüchteten Menschen
Ein Ratgeber für Ehrenamtler/innen und andere Engagierte

"Auszüge aus Informationen des Arbeitskreises Migration und Psychiatrie in Bonn", die sich mit unseren Erfahrungen der letzten zwei Jahre decken:

Grundsätzliches…

  • Die eigene Aufgabe sollte klar definiert und begrenzt sein, zum Beispiel Hausaufgabenbetreuung, Begleitung zu Behörden, Freizeitaktivitäten, Kinderbetreuung während der Therapiesitzungen.
  • Der geflüchtete Mensch ist nicht nur Opfer, sondern vor allem Überlebender; er hat eigene Ressourcen, die er aktivieren muss. Er entscheidet selbst was er möchte und was nicht.
  • Alle arbeiten auf Augenhöhe zusammen und es geht um Hilfe zur Selbsthilfe. Kooperation statt Konfrontation, die Behörden eingeschlossen.

Das sollten Sie unbedingt vermeiden…

  • Die Vorstellung, dass der geflüchtete Mensch das Opfer ist, andere die Täter und man selbst sein Retter.
  • Sich für alles verantwortlich fühlen.
  • Überstürzt handeln nach dem Motto „Ich muss jetzt sofort etwas tun, egal was“.
  • Alles selbst zu machen anstatt zu überlegen, an wen man welche Aufgabe abgeben sollte (Ärzte, Sozialarbeiter, Behörden ...).


Traumatisierung bei geflüchteten Menschen

Geflüchtete Menschen weisen häufig seelische und körperliche Wunden auf, die durch Menschenrechtsverletzungen an Ihnen oder anderen, durch Kriegserlebnisse sowie Flucht- und Vertreibungserfahrungen verursacht wurden. Kennzeichnend für eine traumatische Situation ist das Erleben von Bedrohung, Ausgeliefertsein, Entsetzen, Hilflosigkeit sowie Todesangst.


Die Beschwerden....
können vielfältig sein, u.a.:
 Flashbacks - plötzliches „Überwältigt- Werden als ob als ob es jetzt passiert“
 Bedürfnis/Versuch, das traumatische Erlebnis zu ignorieren, nicht darüber zu reden oder daran zu denken
 Andauernde Schlafstörungen
 Albträume
 Grübeln über das Erlebte
 Nervosität/ Reizbarkeit/ Wutanfälle
 Angstzustände
 Schreckhaftigkeit
 Traurigkeit, niedergedrückte Stimmung, plötzliche Weinanfälle, Stimmungsschwankungen
 Gedächtnis- und Erinnerungsstörungen
 Konzentrationsstörungen, Entscheidungsschwierigkeiten
 Abwesenheitszustände
 Interesse- und Lustlosigkeit
 Verändertes Selbsterleben, niedriges Selbstwertgefühl
 Gefühle der Isolation
 Misstrauen
 Angst, verrückt zu sein / verrückt zu werden
 Schuld- und Schamgefühle
 Suizidgedanken, Gefühle von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Sinnlosigkeit
 Vielfältige körperliche Beschwerden (oft verbunden mit chronischen Schmerzen)

Wichtig für Sie….
Viele Beschwerden reduzieren sich mit der Zeit von selbst, wenn Menschen ein Gefühl von Sicherheit und von Handlungs- und Entscheidungsspielräumen erleben können.

Was brauchen geflüchtete Menschen…

  • Die Erfahrung von Selbstwirksamkeit, d.h. das Gefühl zu etwas kompetent und nütze zu sein.
  • Die Wiedererlangung der Handlungsfähigkeit und Selbständigkeit.
  • Den Aufbau eines positiven Selbstbilds mit Aktivierung der eigenen Kompetenzen und Ressourcen.
  • Die Erfahrung von Zugehörigkeit, Teilhabe und Anerkennung.
  • Die Möglichkeit der Sinnstiftung in der Gegenwart und Zukunft.
  • Der/die Ehrenamtler/in muss aushalten, dass es bei vielfältigen Problemlagen über eine längere Zeit zu keiner oder nur zu einer geringfügigen Verbesserung kommen kann.

Tipps….

  • Möchte der geflüchtete Mensch selbst in Behandlung, sollte man ihm empfehlen, Fachleute (Hausärzte, Psychotherapeuten, Psychiater) aufzusuchen.
  • Bei Ihrer ehrenamtlichen Arbeit sollten Sie immer in ein professionelles Netzwerk eingebunden sein.
  • Machen Sie nur das, wofür Sie ausgebildet und kompetent sind. Nutzen Sie die entsprechenden Fachkräfte.


Ein Girokonto eröffnen

Wer sich um einen Flüchtling kümmert, wird über kurz oder lang vor dem Problem stehen, ihm bei der Eröffnung eines Girokontos helfen zu müssen. Das ist in der Vergangenheit häufig daran gescheitert, dass Flüchtlinge nicht die nach deutschen Gesetzen erforderlichen Ausweisdokumente vorlegen konnten und sich Kreditinstitute nach den Vorgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) gehindert sahen, ihnen entgegen zu kommen.

Nach einer Lockerung der Vorschriften im September 2015 gitt seit dem 07.07.2016:

Kein Girokonto mehr mit "alter Büma"

Völlig überraschend hat das Bundesinnenministerium im Einvernehmen mit dem Bundesfinanzministerium die eine neue Identitätsprüfungsverordnung (ZIdPrüfV) erlassen.

Die Verordnung ist am 7. Juli in Kraft getreten. Ab sofort darf eine Bank oder Sparkasse ein Girokonto nur noch mit gesetzlich anerkannten Ausweisdokumenten (Personalausweis, Pass), der einfachen „Duldung“ (also eine Duldung, die nicht zugleich als Ausweisersatz gekennzeichnet ist) oder dem „Ankunftsnachweis“ nach § 63a des Asylgesetzes eröffnen. Das Problem dabei ist, vom Ministerium wurde offenbar übersehen, viele Flüchtlinge haben noch gar keinen "Ankunftsnachweis", weil die Behörden mit der Ausstellung nicht nachkommen, und die "Duldung" erhält natürlich erst ein bereits abgelehnter Flüchtling, der aus bestimmten Gründen noch nicht abgeschoben werden kann.

Mit „Duldung“ und „Ankunftsnachweis“ können ausschließlich Basiskonten im Sinne der §§ 31, 38 des Zahlungskontengesetzes (ZKG) eröffnet werden - Folgeeröffnungen von "normalen" Girokonten, Sparkonten und sonstigen Kontoverträgen bleiben aber auch mit diesen beiden Dokumenten ausgeschlossen.

Die Verordnung sieht keine Übergangsfristen vor, darum sind Banken und Sparkassen verpflichtet, die Eröffnung von Konten unter Vorlage von Papieren, die die Anforderungen der Verordnung nicht erfüllen, ab sofort unter Verweis auf die geänderte Rechtslage abzulehnen. Bereits vor der ZIdPrüfV angelegte Konten, können wie bislang weitergeführt werden, ohne dass ein neues Ausweisdokument vorgelegt werden muss.

Wegen der überraschenden gesetzlichen Änderung, kann es sein, dass Mitarbeiter von Ausländerbehörden auch weiterhin noch die Büma zur Kontoeröffnung anbieten. Dies wird aber nicht funktionieren, da die BaFin Banken und Sparkassen auf Einhaltung der neuen Vorschriften kontrolliert.

Deshalb macht es keinen Sinn, Auseinandersetzungen mit Bankmitarbeitern bei Ablehnung zu beginnen.


Finanzielle Zusatzprodukte, Versicherungen

Grundsätzlich machen Zusatzprodukte der Finanzbranche für Flüchtlinge keinen Sinn! Selbst Hausratversicherungen sind bei den üblichen Einfacheinrichtungen von privat wohnenden Flüchtlingen, die lediglich von Sozialleistungen leben, völlig überflüssig!

Ausnahme: Haftpflichtversicherung

Auch Flüchtlinge haften für Schäden, die sie anrichten, wie Deutsche! Stadt und Land ersetzen keine von Flüchtlingen angerichteten Schäden.

Das Problem hat zwei Seiten:

  1. Ein Flüchtling ohne Bleibeperspektive wird den Beitrag lieber sparen, denn weder jetzt noch erst recht nach seiner Rückführung wird es einem Geschädigten möglich sein, von ihm Schadensersatz zu erhalten, weil schlicht nichts zu holen ist, was pfändbar wäre. Für Flüchtlinge mit Bleibeperspektive aber kann eine solche Schadensersatzforderung Start und Integration erheblich erschweren, vielleicht sogar auf Dauer verhindern.
  2. Bitte vernachlässigen wir nicht, dass die Stimmung im Lande zusätzlich umschlagen kann, wenn erste Geschädigte einen von einem Flüchtling verursachten Schaden selbst bezahlen müssen. Einfaches Beispiel: Der nicht versicherte Flüchtling verursacht mit seinem Fahrrad einen Unfall mit Sach- oder sogar Personenschaden.

Versicherungsfragen für Helfer/innen

Helfen? – Ja, klar, aber wenn was passiert, was dann?
Versicherungsfragen (für Helfer in Bochum)

1. Mir ist ein Unfall passiert, als ich geholfen habe.

a) Wegen Schäden an Ihrem Leib oder Leben

  • deckt Ihre gesetzliche oder private Krankenversicherung Ihre ärztliche Behandlung ab.
  • halten Sie sich an den Verursacher des Schadens.
  • wenden Sie sich bei bleibenden Schäden oder aufwändigeren Rehabilitationsmaßnahmen an Ihre eigene private Unfallversicherung, wenn Sie eine solche haben.
  • Liegt ein echter Auftrag der Stadt für Ihre Tätigkeit vor, besteht gesetzlicher Unfallversicherungsschutz auch für die beauftragten Freiwilligen. Achtung, das kommt für die, die sich „als gute Nachbarn“ engagieren, nicht in Betracht, da für die meisten Tätigkeiten eben kein Auftrag der Stadt vorliegt. Der allgemeine Aufruf der Stadt, zu helfen, ist im Regelfall kein Auftrag! Sind Sie als Mitglied eines eingetragenen Vereins, einer Körperschaft oder anderen verfassten Organisation tätig geworden, fragen Sie diese nach ggfls. bestehendem Unfallversicherungsschutz.
  • wenden Sie sich an das Land NRW, das für diejenigen freiwilligen Helfer, die bis hierhin durch das Raster gefallen sind, eine Sammel-Unfallversicherung abgeschlossen hat.


b) Wegen Sachschäden an eigenen Gegenständen durch Unfall während Sie geholfen haben

  • können Sie sich ausschließlich an Ihre eigenen Versicherungen (PKW-Kasko, Hausrat u.ä.) wenden,
  • oder den Verursacher und dessen Haftpflichtversicherung.


2. Ich habe nicht vorsätzlich einem anderen einen Schaden zugefügt und der will nun Schadensersatz von mir.

  • Wenden Sie sich an Ihre eigene Haftpflichtversicherung. Die lehnt die Übernahme aber ggfls. ab, weil ehrenamtliche Tätigkeit nicht mitversichert ist.
  • Sind Sie ehrenamtlich im Auftrag der Stadt tätig, wenden Sie sich an die Stadt. Deren Mitarbeiter sind beim „Kommunalen Schadenausgleich Westdeutscher Städte“ wegen ihrer im Dienst verursachten Schäden haftpflichtversichert. Ob Sie als beauftragter Freiwilliger ebenfalls mitversichert sind, ist leider bisher ungeklärt.
  • Tritt keine der beiden Versicherungen ein, wenden Sie sich an das Land NRW, das für ehrenamtliche Helfer eine Sammel-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat.


3. Wer als Mitglied eines eingetragenen Vereins oder einer anderen Körperschaft oder verfassten Organisation (z.B. Kirche) freiwillig tätig wird, wende sich an den Verein, die Körperschaft oder die Organisation, denn die ist vorrangig für seinen Versicherungsschutz zuständig. Verein oder Organisation müssen für den eigenen und den Versicherungsschutz ihrer Mitglieder sorgen! Daran sollten insbesondere deren Vereinsvorstände denken!

In diesem Zusammenhang: Das Netzwerk Wohlfahrtstraße ist kein Verein oder verfasste Organisation - einzelne Mitglieder aber schon. Wie wir arbeiten, entnehmen Sie bitte dem Facebook-Info-Reiter!

Zum guten Schluss:
Ehe Sie nun ängstlich zurückweichen und aus Angst vor Risiken lieber nichts (mehr) tun, bedenken Sie einmal nüchtern, welche Risiken Sie bisher privat nicht abgesichert haben, weil Ihnen das nicht wichtig war und weil Sie der Ansicht waren/sind, ich bin vorsichtig genug – vielleicht sind Sie dann für Ihre ehrenamtliche Flüchtlingshelfertätigkeit sogar viel besser geschützt als für die restliche Zeit Ihres täglichen Lebens.

 


Online-Wörterbücher gratis:

Verlag Langenscheidt nur arabisch, "Anmelden" mit arab@arab.de, Passwort: 123456

Google Übersetzer App, in den bekannten App-Shops, für viele Sprachen, manchmal wohl etwas ungenau.

Klett Verlag, kostenloser Download von Arbeitsblättern "Deutsch als Fremdsprache"

Open-SAP, Ideen für ehrenamtliche Deutschlehrer und die es werden möchten.


Sozialleistungen für Asylbewerber und Deutsche

Asylbewerber:

Bekanntmachung über die Höhe der Leistungssätze nach § 3 Absatz 4 des Asylbewerberleistungsgesetzes für die Zeit ab 1. Januar 2016, vom 26. Oktober 2015 (vollständiger Gesetzestext hier)

Nach § 3 Absatz 4 des Asylbewerberleistungsgesetzes, der zuletzt durch Artikel 2 Nummer 3 des Gesetzes vom 20. Oktober 2015 (BGBl. I S. 1722) geändert worden ist, wird hiermit Folgendes bekannt gemacht:

1. Als monatliche Beträge nach § 3 Absatz 1 Satz 8 des Asylbewerberleistungsgesetzes werden für die Zeit ab 1. Januar 2016 als Geldbetrag zur Deckung aller notwendigen persönlicher Bedarfe anerkannt

  1. für alleinstehende Leistungsberechtigte 145 Euro (§ 3 Absatz 1 Satz 8 Nummer 1),
  2. für zwei erwachsene Leistungsberechtigte, die als Partner einen gemeinsamen Haushalt führen, je 131 Euro (§ 3 Absatz 1 Satz 8 Nummer 2),
  3. für weitere erwachsene Leistungsberechtigte ohne eigenen Haushalt 114 Euro (§ 3 Absatz 1 Satz 8 Nummer 3),
  4. für sonstige jugendliche Leistungsberechtigte vom Beginn des 15. und bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres 86 Euro (§ 3 Absatz 1 Satz 8 Nummer 4),
  5. für leistungsberechtigte Kinder vom Beginn des siebten bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres 93 Euro (§ 3 Absatz 1 Satz 8 Nummer 5),
  6. für leistungsberechtigte Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres 85 Euro (§ 3 Absatz 1 Satz 8 Nummer 6);

2. als monatliche Beträge nach § 3 Absatz 2 Satz 2 des Asylbewerberleistungsgesetzes werden für die Zeit ab 1. Januar 2016 als notwendiger Bedarf anerkannt

  1. für alleinstehende Leistungsberechtigte 219 Euro (§ 3 Absatz 2 Satz 2 Nummer 1),
  2. für zwei erwachsene Leistungsberechtigte, die als Partner einen gemeinsamen Haushalt führen, je 196 Euro (§ 3 Absatz 2 Satz 2 Nummer 2),
  3. für weitere erwachsene Leistungsberechtigte ohne eigenen Haushalt 176 Euro (§ 3 Absatz 2 Satz 2 Nummer 3),
  4. für sonstige jugendliche Leistungsberechtigte vom Beginn des 15. und bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres 200 Euro (§ 3 Absatz 2 Satz 2 Nummer 4),
  5. für leistungsberechtigte Kinder vom Beginn des siebten bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres 159 Euro (§ 3 Absatz 2 Satz 2 Nummer 5),
  6. für leistungsberechtigte Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres 135 Euro (§ 3 Absatz 2 Satz 2 Nummer 6).

    Quelle: Auszug aus: Bundesgesetzblatt Jahrgang 2015 Teil I Nr. 41, ausgegeben zu Bonn am 27. Oktober 2015 (siehe hier)

Deutsche Bürger

Siehe das verlinkte PDF-Dokument.

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Alle Zahlen wurden zur Verfügung gestellt von Bochum prekär - Sozialberatung.